Nachgedacht

Stop Folter: Menschenrechtsaktivist Justine Ijeoma hält in Kooperation mit Amnesty International einen Vortrag

Eine Präsentation, die uns zeigte, wie wichtig das Thema Folter weltweit ist – und dass es uns näher ist als man denkt. Von Avan Naghshbandi

 

Schläge, Tritte, Schlafentzug – all das passiert Opfern von Foltern auf der ganzen Welt. Auch heute.

Menschrechtsaktivist und NGO-Gründer Justine Ijeoma hat Folter persönlich erlebt und ließ Intressierte und Amnesty.Mitglieder an seinen Erfahrungen teilhaben.

Am Sonntag, dem 22. Novermber 2015, hielt Ijeoma einen Vortrag, in dem er über seine Hintergrundgeschichte, Erfahrungen und seine Arbeit als Menschenrechtler berichtete. Mit Fotos, Videos und persönlichen Erzählungen zeigte er uns, wie ernst das Thema Folter wirklich ist.

Justine Ijeoma aus Nigeria wurde von Polizisten festgenommen, weil er sie davon abhalten wollte, eine Frau zu schlagen. Im Gefängnis schlugen sie seinen Kopf wiederholt gegen die Wand und ertränkten ihn beinahe. Durch Briefe vom Al-Briefmarathon, die weltweit für ihn geschrieben wurden, wurde er freigelassen, erhielt jedoch ein Jahr über weitere Drohungen der nigerianischen Regierung.

Die Al-Hochschulgruppe der Uni Hamburg und die Gruppe von Bergedorf organisierten einen Stand mit jeglichen Amnesty-Infomaterialien sowie ein Buffet mit Speisen und Getränken.

Amnesty Schülerblogartikel

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