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Für immer? Part 3

… ein Junge herein kam. Wo war meine beste Freundin? Und wer war dieser Typ? Ich ließ meinen Blick über seinen Körper schweifen, gut aussehen tat er schon, aber dennoch fragte ich mich, was der braunhaarige Typ hier zu suchen hatte. »Hallo Larissa. Du hast mir einen ziemlichen Schrecken eingejagt, als du ohne zu gucken über die Straße gefahren bist. Du schienst in Gedanken versunken zu sein und ich habe versucht zu bremsen. Aber es war ein wenig zu spät. Ich bin sehr erleichtert zu sehen, dass ich Dich nicht schwer verletzt habe. Ich kann mich nicht oft genug entschuldigen.«, er lächelte mich zaghaft an. »Schon gut«, übernahm meine Mutter das Reden, »es ist ja nicht deine Schuld. Aber vielen Dank, dass du hergekommen bist. Das ist ziemlich nett von Dir.«, ich nickte bekräftigend, ließ es aber
sehr schnell wieder sein, weil ein stechender Schmerz durch mein Hirn schoss.

2 Wochen später

Heute durfte ich endlich wieder zum Hip-Hop. Becca würdigte mich keines Blickes, als ich mich am Anfang der Stunde zu unseren Freunden gesellte, und wandte mir den Rücken zu. Eigentlich kam das unter besten Freunden mal vor, aber dass sie kein Mal im Krankenhaus erschienen war, um nach mir zu sehen, hatte mich stutzig gemacht. Mein Sitzmachbar war gekommen und hatte mir die Hausaufgaben gebracht, und sogar ein Mädchen, mit dem ich mich gar nicht ausstehen konnte, war gekommen. Alle nur meine beste Freundin nicht. Wir fingen an zu tanzen und mir fiel auf, dass Becca mit den Asis der Schule übte. Plötzlich ging sie auf Toilette. Nach 5 Minuten war sie immer noch nicht zurück, sodass ich anfing mir Sorgen zu machen. Ich ging ihr nach und was ich sah, als ich in den Raum hinein kam, schockte mich zutiefst. In der hintersten Ecke saß Becca. Sie hatte sich über etwas zusammengekauert. Vorsichtig schlich ich mich näher. Sie sog etwas ein. Mit einem Papierröllchen, dass sie an ihre Nase hielt. Heute weiß ich, dass es Kokain war. Damals wusste ich nur, dass sie eine Droge einnahm. Ich schnaubte verblüfft. Blitzschnell hob sie ihren Kopf und starrte mich an. »Becca, was machst du da?«, fragte ich sie entsetzt. Sie starrte mich nur weiter bitter an und sagte schließlich: »Verpiss Dich.« »Aber Becca, wir können das regeln. Ich helfe Dir. Dann musst du nicht mehr mit den Asis abhängen und wir können beide gemeinsam die Klausu…«, Ich durfte nicht zu Ende reden, denn Becca unterbrach mich: »Wir werden nichts mehr gemeinsam machen. Hast du nicht verstanden? Du sollst Dich verpissen und zwar möglichst schnell. Lass mir mein Leben und du Dir deins. Ich jedenfalls, möchte Dich in meinem nicht mehr haben.« Wie eingefroren starrte ich sie an. War dies die Becca, mit der ich vor einem Monat noch über den anstehenden Ball gelacht hatte, die mir ein Armband mit Best Friends Forever darauf geschenkt hatte? Auf dem Absatz drehte ich mich um, nahm mir im Laufen meine Tasche und rannte in den Tanzsaal. Ich entschuldigte mich bei Anastasia, unserer Tanzlehrerin, und ging dann hinaus in die eisige Kälte.

Mit einem Ohrstöpsel im Ohr, auf dem mal wieder passend zu meiner Stimmung, ‚What about us‘ lief, ging ich also die Hauptstraße hinunter, als ich neben mir ein langsamer werdendes Auto hörte. Ich drehte mich um und schaute dem braunhaarigen Typen aus dem Krankenhaus, namens Damien, direkt in seine klaren Augen. Er ließ das Fenster hinunter und fragte mich ob er mich nach Hause bringen sollte. Ich lächelte, wischte mir die Tränen aus den Augen und nahm das Angebot dankbar an, da gerade der Schneefall einsetzte.

Antworten: Autor  Allen

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… ein Junge herein kam. Wo war meine beste Freundin? Und wer war dieser Typ? Ich ließ meinen Blick über seinen Körper schweifen, gut aussehen tat er schon, aber dennoch fragte ich mich, was der braunhaarige Typ hier zu suchen hatte. »Hallo Larissa. Du hast mir einen ziemlichen Schrecken eingejagt, als du ohne zu gucken über die Straße gefahren bist. Du schienst in Gedanken versunken zu sein und ich habe versucht zu bremsen. Aber es war ein wenig zu spät. Ich bin sehr erleichtert zu sehen, dass ich Dich nicht schwer verletzt habe. Ich kann mich nicht oft genug entschuldigen.«, er lächelte mich zaghaft an. »Schon gut«, übernahm meine Mutter das Reden, »es ist ja nicht deine Schuld. Aber vielen Dank, dass du hergekommen bist. Das ist ziemlich nett von Dir.«, ich nickte bekräftigend, ließ es aber
sehr schnell wieder sein, weil ein stechender Schmerz durch mein Hirn schoss.

2 Wochen später

Heute durfte ich endlich wieder zum Hip-Hop. Becca würdigte mich keines Blickes, als ich mich am Anfang der Stunde zu unseren Freunden gesellte, und wandte mir den Rücken zu. Eigentlich kam das unter besten Freunden mal vor, aber dass sie kein Mal im Krankenhaus erschienen war, um nach mir zu sehen, hatte mich stutzig gemacht. Mein Sitzmachbar war gekommen und hatte mir die Hausaufgaben gebracht, und sogar ein Mädchen, mit dem ich mich gar nicht ausstehen konnte, war gekommen. Alle nur meine beste Freundin nicht. Wir fingen an zu tanzen und mir fiel auf, dass Becca mit den Asis der Schule übte. Plötzlich ging sie auf Toilette. Nach 5 Minuten war sie immer noch nicht zurück, sodass ich anfing mir Sorgen zu machen. Ich ging ihr nach und was ich sah, als ich in den Raum hinein kam, schockte mich zutiefst. In der hintersten Ecke saß Becca. Sie hatte sich über etwas zusammengekauert. Vorsichtig schlich ich mich näher. Sie sog etwas ein. Mit einem Papierröllchen, dass sie an ihre Nase hielt. Heute weiß ich, dass es Kokain war. Damals wusste ich nur, dass sie eine Droge einnahm. Ich schnaubte verblüfft. Blitzschnell hob sie ihren Kopf und starrte mich an. »Becca, was machst du da?«, fragte ich sie entsetzt. Sie starrte mich nur weiter bitter an und sagte schließlich: »Verpiss Dich.« »Aber Becca, wir können das regeln. Ich helfe Dir. Dann musst du nicht mehr mit den Asis abhängen und wir können beide gemeinsam die Klausu…«, Ich durfte nicht zu Ende reden, denn Becca unterbrach mich: »Wir werden nichts mehr gemeinsam machen. Hast du nicht verstanden? Du sollst Dich verpissen und zwar möglichst schnell. Lass mir mein Leben und du Dir deins. Ich jedenfalls, möchte Dich in meinem nicht mehr haben.« Wie eingefroren starrte ich sie an. War dies die Becca, mit der ich vor einem Monat noch über den anstehenden Ball gelacht hatte, die mir ein Armband mit Best Friends Forever darauf geschenkt hatte? Auf dem Absatz drehte ich mich um, nahm mir im Laufen meine Tasche und rannte in den Tanzsaal. Ich entschuldigte mich bei Anastasia, unserer Tanzlehrerin, und ging dann hinaus in die eisige Kälte.

Mit einem Ohrstöpsel im Ohr, auf dem mal wieder passend zu meiner Stimmung, ‚What about us‘ lief, ging ich also die Hauptstraße hinunter, als ich neben mir ein langsamer werdendes Auto hörte. Ich drehte mich um und schaute dem braunhaarigen Typen aus dem Krankenhaus, namens Damien, direkt in seine klaren Augen. Er ließ das Fenster hinunter und fragte mich ob er mich nach Hause bringen sollte. Ich lächelte, wischte mir die Tränen aus den Augen und nahm das Angebot dankbar an, da gerade der Schneefall einsetzte.

 

 

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