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Black Panther – Review/Kritik

Hallo Internet,

und herzlich Willkommen zu meiner Review/Kritik zu Black Panther. Wir alle wissen, wie ein Marvel-Film aufgebaut ist. Ein Held, ein Schurke, eine Lovestory und natürlich ganz viel Explosionen. Aber Black Panther ist so viel mehr, als das. Der Film trifft einen tief im Inneren und regt zum Nachdenken an.

Die Story:  Nach dem Tod seines Vaters möchte T’Challa nun seinen rechtmäßigen Platz als Thronfolger und neuer Black Panther antreten, doch er ist nicht der einzige. Sein Rivale Killmonger verfolgt das gleiche Ziel. Die beiden treffen auf einander und es ist klar: Nur einer kann König sein.

Der Humor! Der Humor in diesem Film war eigentlich, wie in jedem anderen Marvel-Film und doch anders. Auf jeden Fall bestand dieser Humor, wie in den meisten Action-Filmen, nur aus Sprüchen, die tatsächlich lustig waren. Aber nicht das typische Lustig aus Filmen, man grinst ein bisschen und dann ist es gut. Hier war es etwas, das ich als vollen Humor bezeichne, also sehr witzigen.

Das Rituelle und das Hightech! Wie im Trailer vielleicht auch schon erkennbar wurde, hat dieser Film etwas sehr Rituelles an sich. Er spielt in Afrika und hat auch entsprechend wirkende Rituale in sich. All das bringt ein Feeling ein, das sich ein wenig wie König der Löwen anfühlt, nur halt auf Marvel-Art und auch das ist einfach nur großartig. Gleichzeitig hat Wakanda als geheimes hochtechnisches Land natürlich viel Hightech, welches der unseren Technik weit voraus ist. Es ist nun wirklich nicht einfach, das beides unter einen Hut zu bekommen, aber dieser Film hat es geschafft.

Die Action! Bei keinem guten Actionfilm darf die Action fehlen. Kritiker von Actionfilmen sagen, dass die Actionfilme kaum eine Story, sondern eben nur Action zu bieten haben. Aber hier ist es anders. Hier ist die Action nicht das, was den Film ausmacht, sondern lediglich eines von vielen guten Elementen, welche zusammen diesen großartigen Film ergeben.

T’Challa/Black Panther! Ein großartiger Charakter. Mehr kann ich eigentlich nicht sagen, aber er ist einem sympathisch.

Shuri! Shuri ist die Schwester von T’Challa. Ich mag sie sehr. Sie ist schlicht und einfach sympathisch. Es gibt einen leichten Geschwister-Zwist, aber es ist weniger ein Streit, als ein paar Sticheleien, die, wie es in Filmen oft vorkommt, nur für den Witz da sind.

Erik Killmonger! Wie schon oben erwähnt, will Killmonger ebenfalls König werden und legt sich dafür mit T’Challa an. Ich finde er ist seit Loki und vielleicht sogar einschließlich Loki, der bisher beste Schurke in einem Marvel-Film. Für gewöhnlich gibt es in Marvel-Filmen eine klare Linie. Das ist der Gute, der rettet Leute und das ist der Böse, er jagt alles in die Luft. Aber hier kann man Killmonger sogar ein wenig verstehen und auch sein politischer Standpunkt ist einem verständlich.

Klaue! Ein Schurke, der jedoch nur am Anfang auftaucht und nur als Werkzeug zu dienen scheint, um Killmonger auf die Bühne zu kriegen. Er ist sogar einigermaßen witzig, aber mehr auch nicht. Wenn man bedenkt, was später im Film passiert, wird Klaue, ebenso wie seine Rolle, völlig nutzlos. Er mag gut sein, aber trotzdem erschließt sich mir der Sinn dieser Figur nicht.

Agent Ross! Er ist ein CIA Agent, der in die ganze Sache mit hinein gezogen wird und schließlich auch von Wakanda erfährt. Das verdeutlicht auch noch der Hightech Effekt. Denn er guckt eigentlich die ganze Zeit nur verwirrt, weil er nichts versteht. Dennoch hat er sein Herz am rechten Fleck. Ähnlich seiner Rolle als Dr. Watson in Sherlock Holmes. Mit Martin Freeman als Schauspieler konnten sie eigentlich nichts falsch machen. Und das haben sie auch nicht. Einfach nur gut.

Okoye! Okoye ist eine Art Generalin. Sie untersteht, der Regierung von Wakanda. Sie ist ein sehr interessanter Charakter. Auch sie hat großartige Kampf-Choreografien drauf. Und was auch in einem bisher erschienenen Clip deutlich wird, sie hat sich sehr an den Lebensstil in Wakanda gewöhnte und betrachtet das Primitive (z. B. die Schusswaffen) von oben herab.

Ich kann wirklich nicht mehr erklären, ohne euch etwas über den Film zu spoilern und darum gibt es hier noch ein kleines Fazit:

Der Film ist einfach nur großartig. Er verbindet Marvel-Action, und der Menschheit weit überlegenes Hightech mit etwas Traditionellem und Rituellen, das sehr an König der Löwen erinnert. Er beendet die klassische Schwarz-Weiß-Denke. Hier, kann/soll man ein gewisses Verständnis für den Bösewichten aufbringen. Auch das Ziel des Schurken ist nur all zu verständlich. Zu empfehlen für absolut jeden.

 

Spoilerbereich

Der Tod von Killmonger! Hier eine Kritik für alle Marvel-Filme. Wieso stirbt immer der Bösewicht. Außer Loki natürlich. Ich finde es doof, dass immer alle Schurken sterben. Es kann doch auch mal jemand (außer Loki) öfter vorkommen. Aber wenn man davon einmal absieht hat es mir gefallen. Der Tod war gut in Szene gesetzt und auch, dass T’Challa in nicht einfach sterben lässt, sondern im auch „Respekt“ entgegen bringt. Mir fällt keine andere Formulierung ein. Auch gut finde ich, dass zwar T’Challa im den Speer in die Brust rammt aber Killmonger den letzten Schritt tut, in dem er den Speer wieder heraus zieht. Das ganze hatte etwas sehr trauriges, dass man in einer Szene, in der der große Schurke stirbt gar nicht erwartet hätte.

Der verstoßene Stamm! Es tut mir furchtbar Leid, dass mir der richtige Name nicht mehr einfällt, aber da wir im Spoilerbereich sind, wird vermutlich, jeder wissen, wen ich meine. Ich finde es gut, dass sie noch mal thematisiert werden. Ebenfalls gut finde ich auch, dass sie am Ende zu den guten gehören. Auch das spricht für das Ende der klassischen Schwarz-Weiß-Denke, das mir ja so gefällt.

Die Endschlacht! Ich fand sie großartig. Episch, gute Choreografie, gute Sprüche. Obwohl die Endschlacht absolut großartig war kann ich hier nicht mehr dazu sagen.

Fazit!

Der Film ist großartig. Er hat alles, was ein guter Action/Marvel-Film braucht und noch so viel mehr. Dieser Film besteht nicht nur aus stumpfen Explosionen und einem Typen, der Autos durch die Gegend schleudern kann. Black Panther hat Story, Humor, etwas traditionell Anmutendes, viel Hightech. Ein sehr empfehlenswerter Film, der für wirklich jeden etwas ist.

 

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