Leben

Was Meditieren wirklich bringt.

Ich denke, alle von euch haben eine Vorstellung unter dem Begriff Meditieren. Und sicherlich, werden viele von euch eine eher negative Meinung vom Meditieren haben. Aber es bringt mehr, als man denkt und daher geht es heute um Meditation.

Wenn man es recht bedenkt, fördert Meditieren alles Gute und vermindert alles Schlechte. Überlegt mal, was ihr alles gerne mehr hättet und was ihr alles gerne weniger hättet. Und jetzt lest euch durch, was Meditieren alles bringt.

Meditieren bringt mehr:

  • Mitgefühl
  • Empathie
  • Schmerztoleranz
  • Gedächtnisleistung
  • Emotionsteuerung
  • Konzentration
  • starkes Immunsystem

All das wurde anhand des Kontrastes, der Hirnaktivitäten zwischen buddhistischen Mönchen und normalen Menschen wissenschaftlich erwiesen.

Und weniger:

  • Negative Stimmung
  • Anspannung
  • Trauer
  • Wut
  • Angstgefühle
  • Depression
  • Stress
  • Hoher Blutdruck
  • Angstgefühle

 

Das hört sich doch ziemlich gut an oder? Aber das Beste kommt noch: All diese Symptome treten schon nach kurzer Zeit auf, nach ein paar Tagen und Wochen. Dennoch tritt all das stärker auf, je öfter du meditierst.

Was muss man eigentlich machen, wenn man meditiert? Muss man einfach nur bewegungslos irgendwo sitzen? Nein! Hier kommt, was ihr machen müsst: Es ist wichtig, dass ihr über nichts wirklich nachdenkt. Also versuchen, nichts zu denken. Es kann helfen, sich auf seinen Atem (bitte immer durch die Nase) zu konzentrieren. Das ist sehr schwierig und ich gehe später auch noch genauer darauf ein. Natürlich könnt ihr die Augen geschlossen halten, wenn ihr sie doch geöffnet haben wollt, hilft es, sich auf nur einen Punkt zu fixieren und, was ganz wichtig ist, nichts zu beurteilen. Denn auch das sind Gedanken. Was die Länge betrifft, ist es eher individuell wählbar. Natürlich nicht zu kurz. Ich würd mit ein paar Minuten anfangen und mich bei mehr Übungen natürlich steigern.

Als nächstes werde ich ein paar Fragen klären, die zumindest ich hatte, als ich mich das erste Mal mit dem Meditieren auseinander gesetzt habe.

Was soll ich tun, wenn Gedanken auftauchen?

Die Antwort darauf ist ebenso logisch wie simpel. Man muss einfach nur versuchen, sich wieder zurück auf seinen Atem zu fokussieren. Es kann helfen, seinen Atem zu zählen. Aber keine Sorge, an nichts zu denken lässt sich, wie alles andere auch, trainieren und so verbessern.

Wo soll ich meditieren?

Da gibt es ein paar Dinge, an die ihr euch halten solltet. Erst einmal ist es wichtig, dass es kein allzu ungemütlicher Ort sein sollte, da ihr ja an wirklich nichts (außer vielleicht euren Atem) denken sollt. Es sollte aber auch nicht zu gemütlich sein. Immerhin will man ja nicht einschlafen, während man meditiert. Außerdem ist es sehr hilfreich immer den selben Ort zu benutzen, da du dann, schon wenn du dich hinsetzt (oder legst), in Meditier-Stimmung verfällst.

Was ist die optimale Körperhaltung?

Eigentlich gibt es keine optimale Körperhaltung. Da es für das Meditieren, wie es oben beschrieben ist, völlig irrelevant ist, ob du liegst, sitzt oder sonst irgend etwas. Meister im Meditieren meditieren im sogenannten Lotus-Sitz. Das ist eine Art geupgradeter Schneidersitz, bei dem du die Füße auf die Beine des jeweils anderem Bein legst. Das ist aber, wie schon gesagt, eigentlich völlig egal. Allerdings könnte es ebenso wie beim Ort helfen, immer in der selben Körperhaltung zu meditieren.

Wie oft und wie lang soll ich meditieren?

Zur Frage, wie oft: Hier gibt es eigentlich keine genaue Vorgabe. Man sollte aber durchaus regelmäßig meditieren, also zum Beispiel, jeden Tag um 18:00 Uhr. Allerdings lohnt es sich, die Regelmäßigkeit zu steigern.

Zur Frage, wie lange: Ich würde mit 3-5 Minuten anfangen. Und mich auf jeden Fall, steigern, je länger ich schon meditiere.

 

Das war mein Beitrag, zum Thema Meditieren. Probiert es ruhig auch selbst mal. Es kann ja nicht schaden. Ich meditiere selbst ein wenig. Ein paar Minuten pro Tag und danach fühlt man sich total befreit. Als würde man den ganzen Tag lang einen schweren Rucksack tragen und ihn dann auf einmal absetzen. Hiermit verabschiede ich mich wieder und wünsche euch viel Erfolg beim Meditieren.

 

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